Kötterhaus Wördekemper

Das Kötterhaus Wördekemper ist ein Teil einer gewachsenen Hofanlage. Der Vierständerbau wurde der Inschrift zu folge 1751 als Dielendurchgangshaus in Fachwerkbauweise errichtet.

Es steht von den heutigen Wirtschaftsgebäuden etwas abseits gelegen in einem Eichenhain. Diese Baumgruppe entstand durch das Verantwortungsbewusstsein der Vorfahren, die mit der Anpflanzung junger Triebe für ausreichend Bauholz für Nachfolgende Generationen sorgen wollten. Dieses typische Zusammenspiel von gebauter Architektur und Aufforstung von Nutzholz in direkter Nachbarschaft, eingebettet in einer Acker- und Wiesenlandschaft, hat über Jahrhunderte hinweg die Region geprägt. Obwohl das Gebäude im Laufe der letzten Jahre seine Dachkonstruktion verloren hat und das Gefüge starke Schäden durch Witterung aufzuweisen hat, ist es wichtiges Zeugnis von Lebens- und Arbeitsweisen des 18. Jahrhunderte auf dem Land in einer noch immer von Landwirtschaft geprägten Kulturregion.
Auszug aus der Hausdokumentation von Herrn Laurenz Sandmann

Das Gebäude ist damit landschaftsprägend und als solches unbedingt zu erhalten. Die Planung, das Gebäude trotz starker Schäden zu renovieren, sollte unterstützt werden. Nur eine dauerhafte Nutzung macht den Erhalt solcher Gebäude sinnvoll. Darüber hinaus behält die Region auf diese Weise ihre typischen Merkmale.

So fing alles an...
Immer mehr verfallend, fristete es sein Dasein noch im Sommer 2005.
Die Natur, so scheint es, hat sich ihren Raum zurück erobert.
Das Haus mit rechteckigem Grundriss hat eine Breite von ungefähr 11,20 Meter und eine Tiefe von ca. 14,80 Meter. Fünf Außentüren ermöglichten ursprünglich den Zutritt.
Eigenleistung steht ganz oben an.
Viel Holz muss ausgetauscht und ergänzt werden.
Die Kopfbänder haben ihre Aufgabe zurückbekommen.
Erinnerungen an dunkle Zeiten.
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