DIEDAM Fahrzeugbau ist Mastholter Geschichte

Zur Esphorst open 2017 stellte der Heimatverein Mastholte e.V. die Geschichte und die Fahrzeuge dieser Mastholter Firma vor. Leider musste Diedam im Jahr 1980 Insolvenz anmelden, die Fahrzeuge leisten noch bis heute ihren Dienst. In der Region sowie weit darüber hinaus ist die Marke bekannt. Ein Aufruf in Fachmagazinen brachte viel Resonanz und Landwirte und Oldtimerfans aus ganz Deutschland und Österreich haben sich gemeldet.

Im Juni 1950 Gründeten die Brüder Josef und Franz Diedam ihr Unternehmen in Mastholte sehr erfolgreich und erzielten 1970 bereits einen Marktanteil von 25% landwirtschaftlicher Kipper. Unter Diedam oder Gediema baute das Unternehmen außerdem Plattformwagen, Stalldungstreuer, Güllewagen, Langholzfahrzeuge für die Forstwirtschaft und Spezial-Großraum-Milchwagen. Als die Brüder sich 1957 trennen, führt Josef Diedam das Unternehmen fort. Mit 160 Mitarbeitern produzierte der Betrieb in der Spitze bis zu 25 Fahrzeuge am Tag.

Die Produktion von Volumenfahrzeugen mit Einachs-Heckkipper, Tandemheckkipper sowie einem Hochkipper war teilweise ihrer Zeit weit voraus. 1976 starb Josef Diedam unerwartet, Ursula Diedam führte das Unternehmen weiter und 1979 wurde die Produktionfläche um zwei große Hallen erweitert.

2015 erhielt der Heimatverein Mastholte eine Luftbild des Diedam Geländes geschenkt und die Idee, diese Mastholter Geschichte wieder in die Erinnerung zu holen war geboren. „Anlässlich der Gewerbeausstellung Esphorst open am 30.04.2017 zeigten wir Fahrzeuge und andere Erinnerungsstücke an dieses stolze Unternehmen zusammen führen“ berichten Hermann Eickhölter und Alexander Hagemeier aus der Gruppe der Initiatoren des Vorhabens. Fahrzeugfans sowie ehemaligen Mitarbeitern konnten wir so einen Treffpunkt geben.

Der Heimatverein konnte schöne Fahrzeuge zeigen. Einige Spezialitäten waren auch dabei, so waren zwei Mastholter Hochkipper zu sehen. Diese wurden gebaut um z.B. Rüben oder Kartoffeln in einen Bahnwagon umladen zu können. Dank der Unterstützung der Familie Diedam konnte auch viel zur Firmengeschichte gezeigt werden. Erinnerungen wie Werbemittel und Fotos waren zu sehen.

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